„Wenn ich noch einmal geboren werde, möchte ich wieder Kleintierzüchter werden“, oder „in unserem Verein gibt es keine klare Trennlinie zwischen Religion und Kleintierzucht“, und auch „wir sprechen zwar nicht alle dieselbe Sprache, doch unsere Leidenschaft für die Kleintierzucht eint uns“ – all diese Aussagen hörte ich schon einmal aus den diversen Mündern meiner lieben Kollegen vom Kleintierzuchtverein Bl 4 mit Sitz im südburgenländischen Oberwart, und auch wenn manche davon wohl nicht immer todernst gemeint waren, so beweisen sie dennoch, welch große Verbundenheit mit unserem schönen Hobby wir allesamt in uns tragen. „Mit einer oder auch mehreren Leidenschaften, für die wir brennen ohne dabei den Boden der Realität unter den Füßen zu verlieren, und auch mit dem nötigen Witz, ein wenig Toleranz und einem gehörigen Maß an Ironie kommen wir Menschen immer noch am besten durchs Leben“, sage ich gerne, und genau diese Lebenseinstellung praktizieren viele der zahlreichen Musterknaben und Mustermädchen in unserem Verein auf beispielhafte Weise.
Depression, was ist das?
Krisen in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz, gesundheitliche Probleme, Verlust eines geliebten Menschen oder prekäre Lebensverhältnisse können uns in schwere Depressionen stürzen oder andere psychische Störungen verursachen. Auch „Burnout“, meist ausgelöst durch Stress, ist ein bekanntes Schlagwort unserer schnelllebigen Zeit. Stabilität und Halt können uns in derartigen Situationen unsere Hobbies und Leidenschaften geben.
„Das Glück is a Vogerl, gar liab aber scheu …“, heißt es in einem alten Wienerlied, und daher sollten wir uns nicht nur für den schlimmsten aller Fälle rechtzeitig ein eigenes, kleines Paradies aufgebaut haben, aus dem uns niemand vertreiben kann, weil es weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen oder dem Wohlwollen anderer Menschen besteht. Denn das Glück kommt ja bekanntlich immer aus uns selber. Sämtliche Psychotherapeuten unseres Landes wären dann zwar auf einen Schlag arbeitslos, jedoch könnte man natürlich auch ihnen die Beschäftigung mit der Kleintierzucht wärmstens ans Herz legen, um eine eventuell durch ihre Arbeitslosigkeit verursachte Depression zuverlässig zu verhindern, und selbstverständlich idealer Weise in Form einer aktiven Mitgliedschaft im Oberwarter Verein.
Das neue Vereinsheim
„Das einzig Beständige im Leben ist die Veränderung.“ Ob Arnold Tuider, langjähriger Obmann des Oberwarter Kleintierzuchtvereins, genau jenen Ausspruch des vorsokratischen Philosophen Heraklit von Ephesos (535 – 475 v. Chr.) im Sinn hatte, als er die Idee zur Errichtung eines eigenen Vereinsheimes für unseren Verein gebar, entzieht sich meiner Kenntnis.
Klein aber fein – das neue Vereinsheim des KLTZV BL 4 Oberwart kurz nach seiner Fertigstellung.
Eröffnung des neuen Vereinsheims anlässlich einer Jungtierbesprechung am 14.08.2022
Die Amsterdamer Kröpfer unseres Vereinsobmanns haben internationales Format.
Foto: de Koster
Tatsache ist jedoch, dass die Lagermöglichkeiten für den vereinseigenen Fundus an Ausstellungskäfigen, Ausstellungszubehör und anderem Equipment sowie die Orte unserer Vereinsversammlungen einem jahrzehntelangen Wechsel verbunden mit aufwändigen Umzügen unterlegen waren. Das sollte nun endlich ein Ende haben. Der Hundeabrichteplatz mit angeschlossener SVÖ-Hundeschule und sein direktes Umfeld, gelegen im Süden und damit nahe dem Messegelände der Stadt, boten noch bauliche Möglichkeiten seitens der gegenüber dem Tierhaltungsgedanken sehr aufgeschlossenen Stadtgemeinde Oberwart. Nach Überwindung einiger bürokratischer Hürden konnte ein angestrebtes Umwidmungsverfahren für das angrenzende Grundstück erfolgreich abgeschlossen werden, das die Gemeinde dankenswerter Weise unserem Verein in Form eines auf einhundert Jahre abgeschlossenen Pachtvertrages zur Verfügung gestellt hatte. Somit stand der Errichtung unseres neuen Vereinsheimes behördlicherseits nun nichts mehr im Wege. Dachten wir wenigstens. Der langwierigste und aufwändigste Teil des Vorhabens wäre ja hiermit erfahrungsgemäß erledigt, und der Rest demnach nur noch „das reinste Vergnügen und eine Formsache“. Die Coronaauflagen machten uns dann doch noch einen gehörigen und deutlich verzögernden Strich durch diese Rechnung.
Und ganz ohne professionelle Hilfe ging es natürlich auch nicht. Aber dank sehr viel „Vitamin B“, wie man bei uns in derartigen Fällen umgangssprachlich gerne sagt, und unserem sehr umtriebigen Vereinsobmann, konnte schließlich auch dieses Problem auf überaus kreative und sehr kostengünstige Weise gelöst werden, indem wir einen ausgezeichneten Fachmann samt dazugehörigem Gerät für die groben Arbeiten bei der Errichtung des Gebäudes gewinnen konnten. Einen herzlichen Dank noch einmal nachträglich an ihn von Seiten des Vereins!
Ohne die zahlreichen freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeitsstunden vieler unserer Vereinsmitglieder sowie eines nicht unerheblichen finanziellen Darlehens aus privaten Mitteln seitens des Vorstandes wäre unser großes Vorhaben selbstverständlich ebenfalls nicht realisierbar gewesen. Jedenfalls konnten wir unser neues Vereinsheim schlussendlich im Zuge einer Jungtierbesprechung im August 2022 offiziell eröffnen. Wie es derzeit aussieht, und „wenn nix bricht“, scheint also die Zukunft unseres Vereines auf sicheren Beinen zu stehen. Ein herzlicher Dank an alle Freunde, die sich an der Realisierung unseres neuen Vereinssitzes auf welche Weise auch immer beteiligt haben!
Endlich eine Homepage
Die moderne Zeit erfordert entsprechend angepasste Maßnahmen, und es macht wenig Sinn diese Entwicklungen aus Prinzip oder aus Bequemlichkeit dauerhaft zu verweigern, auch wenn viele Kollegen gerade aus unserem Bereich, mich eingeschlossen, immer noch gerne darauf verzichten könnten und würden. Man muss ja im privaten Rahmen nicht unbedingt jede Entwicklung aus dem weiten Feld der Digitalisierung und Kommunikationstechnologie unbedingt mitmachen, jedoch erfordert der öffentlichkeitswirksame Auftritt einer gemeinnützigen Organisation oder eines Vereins heutzutage ganz einfach entsprechende Anpassungen. Kurz, eine eigene Homepage für den Oberwarter Verein musste her. Nur wer hat die Zeit und ist in der Lage diese zu erstellen und regelmäßig zu betreuen? Und hier kam uns wieder einmal Kommissar Zu- und ein echter Glücksfall zu Hilfe.
Frau Dkkff. Natascha Hanreich, die es der Liebe wegen zunächst ins schöne Südburgenland und danach auch noch zur Kleintierzucht geführt hatte, und die von Berufs wegen mit dem weiten Feld des Grafikdesigns befasst ist, bot spontan ihre Hilfe in der Erstellung einer entsprechenden Internetseite für unseren Verein an. Das war natürlich großartig von ihr, und wir nahmen dieses Angebot selbstverständlich gerne an. Unser Vereinsobmann pflegt in Bezug auf derartige Vorhaben immer wieder zu betonen, dass man sich als Vereinsmitglied grundsätzlich sehr Vieles wünschen könne, was bestimmt auch meist überaus begrüßenswert sei, nur müssten sich für die Umsetzung derartiger Wünsche immer Kollegen finden, die diese vorwiegend in Eigenregie realisierten. Genau das ist im vorliegenden Fall perfekt gelungen. Vielen Dank also, Natascha, für Deine Initiative! Unsere neue, wunderbar gestaltete Website kann unter der Adresse www.kleintierzuchtverein-oberwart.at besucht werden. Auch der übersichtliche Ausstellungskatalog zu unserer zurückliegenden Vereinsschau wurde erstmals von Natascha erstellt und gestaltet. Liebe Natascha, wir hoffen alle sehr, dass Du uns auch bei kommenden Schauen Dein Fachwissen und Deine Arbeit in diesem Bereich zur Verfügung stellen wirst, und bedanken uns jetzt schon im Voraus für Deinen Einsatz.
Frau Dkkff. Natascha Hanreich erstellte eine attraktive Website für unseren Verein. Im Bild ist die sympathische Züchterin mit ihren überaus menschenbezogenen Zwergcochin im Farbenschlag Bobtail zu sehen.
Foto: Hanreich
Die Sparte Tauben stark vertreten in OW
Ein starker, bundesweiter Trend zur vermehrten Haltung von diversen Kleintieren unter vorwiegend jungen Leuten ist derzeit zweifellos spürbar. Er wird und wurde bestimmt mit ausgelöst durch die unsicheren Zeiten, in denen wir leben, verbunden mit einem verstärkten Wunsch nach einer gewissen Unabhängigkeit von Lebensmitteln. Voll im Trend liegen daher vor allem jene Rassen und Arten, die neben anderen Aspekten auch eine gewisse Wirtschaftlichkeit mit sich bringen. Hühner, anderes Wirtschaftsgeflügel und Kaninchen stehen hier naturgemäß an erster Stelle.
Der international renommierte Spitzenzüchter Willi Marth mit einer hoch bewerteten gelben Täubin anlässlich der in Oberwart 2022 angeschlossenen Sonderschau des SV der Züchter Altdeutscher Kröpfer E 56.
Aber auch viele Taubenrassen könnten, wie mehrfach berichtet, vor allem auf Grund zahlreicher Vorzüge in der Einfachheit ihrer Haltung und Zucht einen nicht unerheblichen Beitrag im Sinne einer regional wertgeschätzten, gastronomischen Subsistenzwirtschaft leisten. Daher ist es eigentlich nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet in der Sparte Tauben die Zahlen ihrer Züchter bundesweit eher stagnieren oder tendenziell sogar leicht rückläufig sind, denn es gibt unzählige, interessante, wunderschöne und gleichzeitig robuste Taubenrassen, die sehr einfach und unkompliziert zu halten und zu züchten sind. Im Oberwarter Verein war und ist die Sparte Tauben glücklicher Weise immer noch sehr stark vertreten, und wir können uns glücklich schätzen, sogar einige international renommierte Spitzenzüchter in unseren Reihen zu wissen. Auf unseren jährlichen Vereinsschauen spiegelt sich dieser Trend eindeutig wieder. Namen wie Mag. Eduard Wagner (Amsterdamer Kröpfer), Willi Marth (Altdeutsche, Voorburger und Steiger Kröpfer), Karl Halek (Chinesentauben) sowie Arnold Tuider (Amsterdamer Kröpfer, Deutsche Modeneser, Wiener Tümmler und Thüringer Schwalben), um nur einige zu nennen, allesamt mehrfache Bundes- und Europameister und vielfach jahrzehntelang Mitglieder im Oberwarter Verein, wirken dabei bestimmt als Zugpferde ersten Ranges.
Die Vereinsschau des Jahres 2022, ein Höhepunkt in unserer Vereinsgeschichte
Die Ausstellungsmöglichkeiten des Oberwarter Vereins sind ganz einfach unschlagbar groß, denn die Messehallen der Stadtgemeinde bieten diesbezüglich alles, was das Herz begehrt. Der einreihige Käfigaufbau mit zwei Meter breiten Gängen in den hellen, gut temperierten Hallen auf dem Informgelände der Oberwarter Messegesellschaft ist problemlos umsetzbar. Auch für Gäste der Kantine bleiben dank des ehrenamtlichen Engagements einer ortsansässigen Gastronomin keine Wünsche offen.
Die zahlenmäßig stärkste Sonderschau mit internationaler Beteiligung war mit knapp 200 Tieren jene der Römertauben. Hier ein Teil der Aussteller.
Blick von der Galerie auf die große Vereinsschau 2022 mit einreihigem Käfigaufbau und breiten Gängen in den hellen, gut temperierten Informhallen der Messestadt Oberwart.
Irene Jandl, ortsansässige Gastronomin, leistete großartige Arbeit in der Betreuung der Vereinskantine, wobei sie sogar diverse Gerätschaften unentgeltlich zur Verfügung stellte. Unser „Don“ Helfried Koller unterstützte sie dabei nach Leibeskräften. Foto: de Koster
Große, gut besuchte Vereinsschauen mit diversen angeschlossenen Sonderschauen und sogar Landesschauen gehören daher beinahe schon zum Standardrepertoire in unserer schönen Stadt. Auch die Kleintierschau der zurückliegenden Ausstellungssaison, erstmals sogar mit samstäglichem Züchterabend und spontaner Lifemusik durch unser „Römer-Urgestein“ Gerhard Gruber, die am 12. und 13. November 2022 ihre Pforten für Besucher geöffnet hatte, reihte sich nahtlos in diese Tradition ein, wobei wir vor allem eine bemerkenswert hohe Präsenz der Sparte Tauben verzeichnen konnten.
Diese farbgenetische Kuriosität, ein Täuber in der nicht reproduzierbaren Färbung eines sogenannten Mosaiks, war in der Sonderschau der Römertauben zu sehen. Aussteller: Gerhard Gruber, Mürzsteg, A.
1,0 Amsterdamer Kröpfer, blauschimmel, V 97; Austeller: Mag. Eduard Wagner, Litzelsdorf, A.
1,0 Brünner Kröpfer, weiß V 97;
Aussteller: Marek Fila, Hustopece, CZ.
1,0 Altdeutscher Kröpfer, Schecke schwarz, V 97; Aussteller: Markus Kalteis, Oberwölbing, A.
Das lag in erster Linie an den zahlreichen Gastausstellern, die sich in Form von insgesamt vier Rassetaubensonderschauen mit internationaler Beteiligung unserer Schau angeschlossen hatten. So war es uns eine große Freude, den SV der Sächsischen Kröpfer mit 42, den SV der Altdeutschen Kröpfer mit 82, den SV der Brünner Kröpfer mit 160 und den SV der Römertauben aus Deutschland mit 198 Tieren in Oberwart begrüßen zu dürfen. Hinzu kamen noch 144 Tauben aus anderen Rassen, die im Zuge der internen Vereinsschau des Bl 4 gezeigt wurden. Mit insgesamt 626 Einzelmeldungen bei den Rassetauben sowie 18 weiteren, in den drei vereinseigenen, großen Standvolieren untergebrachten Tieren, gab die Sparte Tauben einmal mehr ein beachtliches Lebenszeichen von sich. Österreichweit gesehen war diese Ausstellung in 2022 sogar die zahlenmäßig zweitgrößte Taubenschau des Landes (knapp hinter der Oberösterreichischen Landesschau). Auch die Sparten Kaninchen und Geflügel waren mit insgesamt 163 Tieren einigermaßen repräsentativ vertreten.
Kleintierzucht als Therapie?
Über viele Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte hinweg kam der Haltung, Vermehrung und Zucht von diversen Kleintieren vor allem die Bedeutung einer Ernährung der Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln im Sinne der Selbstversorgung zu. Seit jeher erfreuten sich dabei jedoch viele unserer Vorfahren auch an anderen Aspekten in der Tierhaltung.
Der Sonderverein der Brünner Kröpfer-Züchter hielt in Oberwart seine stark beschickte Josef Enner-Gedächtnisschau zu Ehren des kürzlich verstorbenen Spitzenzüchters ab.
Das Mitgeschöpf Tier wurde niemals nur als Mittel für einen bestimmten Zweck gesehen, sondern man hatte Spaß am täglichen, gemeinsamen Umgang, man erfreute sich am besonderen oder edlen Aussehen der Tiere, beobachtete mit großem Interesse deren Sozialverhalten untereinander und war stets bestrebt, die Ausprägung bestimmter Merkmale in der Zucht zu fördern. Eine heutzutage mit dem Schlagwort Tierwohl immer und überall propagierte Thematik war dabei eine Selbstverständlichkeit, denn man war stolz auf seine Tiere und wollte, dass es ihnen gut geht. Erst die Entkoppelung von kleinbäuerlichen Strukturen und rein wirtschaftlichen Ambitionen führte zu teilweise unhaltbaren Zuständen in der modernen Nutztierhaltung.
Gerade wir Kleintierzüchter können mit unseren kleinstrukturierten Betrieben und unserer wertschätzenden Haltung gegenüber unseren Tiere einen deutlichen Kontrapunkt zu den Fehlentwicklungen in der Tierhaltung der vergangenen Jahrzehnte setzen. Und als angenehmen Nebeneffekt erweisen wir dabei auch uns selber und unserer psychischen Gesundheit einen guten Dienst. Wie wir alle wissen, wird ja das „Menschenwohl“ in unserer modernen Gesellschaft nur allzu oft mit Füßen getreten. Ist das Leben in Großstadtsilos und Hochhäusern noch „artgerecht“? Entspricht die völlige Entkoppelung von Nahrungsmittelproduktion und Landleben noch der menschlichen Natur? Kann die totale Hinwendung zur digitalen und virtuellen Welt des Internets tatsächlich das Maß aller Dinge sein?
„Die Welt verbessern? Ja, gerne, aber bitte mit Maß und Ziel und vor allem mit Hausverstand! Und bitte immer zuallererst bei sich selber beginnen!“ Diese Gedanken könnte man meiner Meinung nach einigen „modernen“ Tierschutz- und Ökofanatikern in ihre Stammbücher schreiben, wenn sie aufgrund krasser Fehleinschätzungen und ohne die tatsächlichen Zusammenhänge zu kennen neuerdings sogar uns Kleintierzüchter anschwärzen. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen und müssen alles dafür tun, damit wir und der Bauernstand in unserem Land weiterhin jene Wertschätzung von der Gesellschaft bekommen, die ihm und uns zusteht.
Bericht: Andreas Boisits
0,1 Giant Homer, Blau mit schwarzen Binden, Hv 96; Aussteller: Fabian Milletich, Neusiedl/Güssing, A.
1,0 Niederbayrischer Kröpfer, Sg 95, Kupfer-Schwarzflügel; Aussteller: Karl Greiner, Olbendorf, A.
0,1 Lockentaube, weiß, Sg 94; Aussteller: Christian Oswald, Greinbach, A.
1,0 Chinesentaube, schwarz, Hv 96; Aussteller: Karl Halek, Pischelsdorf, A.
